Zendure SolarFlow 800 Pro
- Typ
- Speicher mit Wechselrichter
- Speicher
- 1,92 kWh · bis 11,5 kWh
- PV-Eingang max.
- 2.640 W · 4 MPPT
- Netz-Ausgang
- 800 W
- Notstrom-Steckdose
- 1.000 W
- Garantie
- 10 Jahre
Herstellerangaben, Belege unten in der Tabelle.
Kein Kauflink: Ich habe kein Amazon-Angebot gefunden, das eindeutig zu genau diesem Modell passt. Lohnt sich das? Rechner
Kurzfazit
Der SolarFlow 800 Pro speichert 1,92 kWh in einem 48-V-Akku, hat vier MPPT mit zusammen 2.640 W und eine Notstromsteckdose mit 1.000 W. Laut Zendure schaltet sie bei Stromausfall in 15 ms um, wenn die Funktion in der App aktiv ist. COMPUTER BILD und heise loben Effizienz, Notstrom und Smart-Meter-Regelung; Kritik gibt es an Kalibrierungs-Entladungen und der Cloud-Abhängigkeit. Stiftung Warentest führt das Gerät als „nicht mehr im Handel“, Zendure verkauft es im eigenen Shop weiter. Einen passenden Amazon-Link habe ich nicht.
Für wen geeignet
- Wer viel Modulleistung über vier Eingänge verteilen will (je 660 W)
- Smart-Home-Nutzer: lokale API und Home Assistant laut heise
- Wer Notstrom mit automatischer Umschaltung möchte (1.000 W, kurz 1.200 W)
Für wen eher nicht
- Wer ohne Cloud-Konto arbeiten will: laut heise standardmäßig cloudabhängig
- Wer 2.000-W-Geräte über die Notstromsteckdose betreiben will
Technische Daten
| Merkmal | Angabe | Quelle |
|---|---|---|
| Akku | ||
| Kapazität | 1.920 Wh, 48 V | [1][2] |
| Zellchemie | LiFePO4 (LFP) | [1] |
| Lade-/Entladeleistung | 1.440 W ohne, 2.000 W mit Zusatzakku | [1][2] |
| Erweiterung | bis 5 Zusatzakkus (AB1000/AB2000-Serie), max. 11.520 Wh | [1] |
| Temperatur | Laden 0–55 °C, Entladen −20–55 °C | [1][2] |
| Solar (DC) | ||
| MPPT | 4, je max. 660 W | [1] |
| PV-Eingang max. | 2.640 W | [1][2] |
| Spannungsbereich | 14–55 V, je Eingang 18 A (Isc 22,5 A)Zendure warnt: mehr als 55 V Leerlaufspannung kann das Gerät dauerhaft beschädigen. | [1] |
| Netz und Notstrom (AC) | ||
| Netz-Ausgang | 800 W (3,5 A) | [1][4] |
| Notstrom-Steckdose | 1.000 W, 10 s bis 1.200 WOff-Grid-Funktion muss in der App aktiviert sein; Umschaltung laut Zendure in 15 ms. Netz und Off-Grid zusammen max. 1.000 W. | [1] |
| Laden aus dem Netz | max. 1.000 W | [1] |
| Zertifizierung | VDE-AR-N 4105:2018-11 (Einheitenzertifikat CN-PVES-250221) | [4] |
| Allgemein | ||
| Schutzart | IP65 – nicht bei offener Off-Grid-Abdeckung | [1] |
| Maße | 338,6 × 226 × 358 mm (Handbuch)FAQ der Produktseite: 349,7 × 201,7 × 340 mm. | [2][1] |
| Gewicht | 25,9 kgStiftung Warentest wog 26,0 kg. | [1][5] |
| App | ja, WLAN 2,4 GHz und Bluetooth | [1] |
| Garantie | 10 Jahre | [3] |
Wo sich Quellen widersprechen
Stärken
- Vier MPPT mit je 660 W, Start laut Zendure schon ab 14 V [1]
- Notstrom mit automatischer Umschaltung (15 ms laut Zendure) [1]
- COMPUTER BILD: Akkuheizung sprang im Winter zuverlässig an; Laden aus dem Netz verhindert Tiefentladung [8]
- heise: arbeitet mit Shelly Pro 3EM zuverlässig und effizient; lokale API und Home Assistant [9]
Schwächen
Was Tests sagen
Stiftung Warentest (19.03.2026)
Note nur im kostenpflichtigen Teil
Im Test mit vier weiteren Speichern (Funktion 60 %, Handhabung 25 %, EMV, Sicherheit und Datenschutz je 5 %). Frei zugänglich: Drei der fünf Geräte erhielten „mangelhaft“, weil sie zu viele elektromagnetische Störsignale aussenden; beim Starkregentest drang bei vier Geräten Wasser in die integrierten Steckdosen. Welche Geräte betroffen sind, steht im kostenpflichtigen Teil; ich habe ihn nicht eingesehen. Frei sichtbar: gemessen 26,0 kg, Off-Grid-Leistung 1.000 W. Der Bundesverband Steckersolar kritisiert die Abwertungsregel, nach der ein einzelnes schwaches Prüfkriterium das Gesamturteil auf „mangelhaft“ ziehen kann.
COMPUTER BILD (20.01.2026)
Bewertung 4,7 von 5 (laut Seitendaten)
Plus: notstromfähig, erweiterbar, per Netzstrom aufladbar. Minus: Akku entlädt zur Kalibrierung, App etwas verschachtelt. Fazit: „ein sehr attraktiver Einstieg in die Solarstrom-Speicherung“ (zum damaligen Preis).
heise bestenlisten (21.07.2026)
Bewertung 4,5 von 5 (laut Seitendaten)
Plus: effizienter Wechselrichter mit vier MPPT, Nulleinspeisung per Shelly Pro 3EM, bidirektionales Laden, lokale API. Minus: standardmäßig cloudabhängig, App teilweise unübersichtlich. Laut heise lohnt sich Netzladen bei dynamischen Tarifen erst, wenn der Preisunterschied deutlich über 20 % liegt.
Testnoten gebe ich nur wieder, wenn ich sie in der Originalquelle gefunden habe; Angaben aus Berichten Dritter sind als solche gekennzeichnet. Ich habe das Gerät nicht selbst getestet.
Alternativen
- Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Pro 1,6 kWh · 2.400 W PV · 4 MPPT · Notstrom 1000 W
Ähnliche Klasse mit 1,6 kWh, Notstrom 1.000 W, gültiges VDE-Zertifikat, Amazon-Link vorhanden. - Growatt NEXA 2000 2,048 kWh · 2.600 W PV · 4 MPPT · Notstrom 800 W
2,048 kWh, IP66, Notstrom 800 W.
Quellen
- Zendure DE: SolarFlow 800 Pro – Produktseite, Spezifikation und FAQ – Hersteller
- Zendure: SolarFlow 800 Pro Benutzerhandbuch (EN, bei selfio hinterlegt) – Hersteller-Handbuch
- Zendure DE: Garantiebestimmungen – Hersteller
- Intertek: Einheitenzertifikat CN-PVES-250221 (ZDSF800P) nach VDE-AR-N 4105 – Zertifikat
- Stiftung Warentest: Zendure SolarFlow 800 Pro – Produktmerkmale – Test, Messwerte teils frei
- Stiftung Warentest: Speicher für Balkonkraftwerke im Test (19.03.2026, test 4/2026) – Test, Einzelnoten kostenpflichtig
- Bundesverband Steckersolar e.V.: Pressemitteilung zum Warentest-Speichertest (19.03.2026) – Verband, Stellungnahme
- COMPUTER BILD: Zendure Solarflow 800 Pro im Praxis-Test (20.01.2026) – Test
- heise bestenlisten: Zendure Solarflow 800 Pro im Test (21.07.2026) – Test
Alle Links abgerufen am 19.10.2026. Herstellerangaben können sich ändern; maßgeblich ist das Datenblatt zum Zeitpunkt des Kaufs. Ob und wie du ein Balkonkraftwerk anmelden musst und was am Zählerplatz gilt, steht in meinem Artikel zur Anmeldung.