Laufzeitrechner: Wie lange hält meine Powerstation?

Trag deine Geräte ein und wähle ein Modell.

So funktioniert’s

Der Rechner zeigt, ob der Akku reicht – für alle Powerstations aus meinem Vergleich auf einen Blick. Er rechnet nur im Browser, nichts wird gespeichert.

1. Deine Geräte

Leistung in Watt vom Typenschild oder Netzteil. „Stunden“ = wie lange das Gerät zwischen zwei Ladungen läuft.

GerätWattStundenAnzahlEntfernen

2. Powerstation

3. Annahmen

Beide Werte sind Schätzungen, keine Messungen. Mehr dazu unter der Rechnung.

So rechnet der Rechner

Die vier Formeln des Rechners
  • Bedarf pro Ladung = Summe aus Watt × Stunden × Anzahl.
  • Nutzbare Energie = Nennkapazität × Wirkungsgrad. Der Wirkungsgrad ist eine Annahme. Standard sind 85 %, du kannst ihn ändern.
  • Dauerbetrieb = nutzbare Energie ÷ (Leistung aller Geräte + Eigenverbrauch).
  • Warnung, wenn alle Geräte zusammen mehr Watt brauchen, als die Station dauerhaft liefert. Maßgeblich ist die Dauerleistung laut Hersteller, nicht die Spitze.

Warum 85 % – und warum du das ändern solltest

Messwerte von ADAC, IMTEST, Notebookcheck und CHIP, Eigenverbrauch

Powerstations geben nie die volle Nennkapazität ab. Bei der Umwandlung auf 230 V geht Energie verloren, und bei kleiner Last arbeiten viele Wechselrichter weniger effizient.

  • ADAC (2025): Die nutzbare Kapazität lag im Schnitt 10 bis 15 % unter der Angabe. Manche Wechselrichter brauchten selbst schon rund 30 W.
  • IMTEST: Bei der EcoFlow RIVER 3 waren 224 von 245 Wh nutzbar (gut 91 %), bei der DJI Power 1000 Mini 757 von 1.008 Wh (rund 75 %), jeweils bei rund 80 W Last.
  • Notebookcheck: Bei der Anker SOLIX C2000 Gen 2 waren es knapp 79 % bei 200 W und gut 90 % bei 1.800 W.
  • CHIP misst einen Gesamtwirkungsgrad, also Laden und Entladen zusammen, und kommt je nach Modell auf 63 bis 79 %. Das ist eine andere Größe als der nutzbare Anteil hier.

Für kleine Lasten über die Steckdose rechne lieber mit 75–80 %. Für USB- und 12-V-Geräte ohne Wechselrichter darf der Wert höher liegen. Der Eigenverbrauch ist ebenfalls eine Annahme: Jackery nennt als Standby-Leistung 12 W (Explorer 300 Plus) bzw. 18 W (Explorer 1000 v2), Anker für die C2000 Gen 2 unter 10 W im Leerlauf.

Grenzen

Anlaufspitzen, Kühlgeräte und Kälte
  • Geräte mit Motor oder Kompressor, etwa Kühlschrank oder Werkzeug, brauchen beim Anlaufen kurz deutlich mehr Leistung. Diese Spitzen rechnet das Tool nicht ein.
  • Kühlgeräte laufen nicht ständig. Für die Stunden zählt nur die Zeit, in der der Kompressor arbeitet; Angaben dazu stehen oft im Datenblatt.
  • Kälte verringert die nutzbare Kapazität. Beachte die Temperaturangaben auf den Produktseiten.

Passt die Station nicht? Der Powerstation-Finder schlägt Modelle anhand deiner Angaben vor.

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